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Alles für die Karriere des guten Kapitalisten

Unbezahlte Praktika und Auslandsaufenthalte werden bei der Suche nach einem Arbeitsplatz für Studenten immer wichtiger. Da kann kompetente Beratung nicht schaden. An der Uni Münster haben der Career Service und das International Office als Beratungsstellen daher nun einen neuen gemeinsamen Standort, der größer ist und beide Institutionen zusammen bringt - und zwar versteckt am Rande Münsters, auf einem ehemaligen Militärgelände.

Da können sich Studenten kostenlos - wo gibt es das sonst noch - über ihr nächstes Praktikum, ein Auslandssemester oder auch ganz allgemein über Bewerbungen und ihre Karrierevorbereitungen beraten lassen. „Der Einzelne muss sich stärker als früher orientieren und braucht mehr Beratung“; sagt Ralf Teller, der Leiter des Career Service. Der Einzelkämpfer wird ja auch immer wichtiger.

Anja Schröder, die das International Office leitet, möchte die Studierenden vor allem auf den flexibleren und internationaleren Arbeitsmarkt vorbereiten. Flexibel, das klingt doch so schön positiv. Gemeint ist aber das Motto "Heuern und Feuern".

Ein Geschenk, auf das viele Institute sicher neidisch wären, gibt es auch: Zwei niegelnagelneue Seminarräume, in denen die Veranstaltungen des Career Services und des International Office künftig stattfinden – bisher waren die in immer unterschiedlichen Räumlichkeiten in Münster untergebracht - dafür aber auch in der Innenstadt.

Auch neu und sinnvoll: Eine kleine, durch Studiengebühren finanzierte Bücherei mit Büchern für den Berufseinstieg und die berufliche Orientierung. Wo das Verbesserung der Lehre ist, lässt sich in der Bibliothek jedoch nicht recherchieren.

Drin enthalten: Ein Arbeitsplatz, an dem ein Student an seiner Bewerbungen arbeiten kann.Ob es jemals einer tun wird ist ungewiss.

Ob die Plakette mit dem Text "Möglich gemacht durch Studienbeiträge" am Eingang der Bücherei auch durch Studiengebühren finanziert ist, ist unklar.

Aber eines ist klar, zumindest für Teller: „Wenn die Leute zu uns kommen, ist das keine graue Pflicht, sondern auch Spaß.“

Wie schön.

Doch wie teuer war denn der Umzug des Spaßes? "Ach nicht der Rede wert, weiss nicht genau. Ein paar tausend Euro." Beruhigend, dass die Uni noch nicht so klamm ist, dass es ihr auf ein "paar tausend Euro" ankommt.

4.12.08 22:17
 


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